Der Dreißigjährige Krieg

Die Urkatastrophen der deutschen Geschichte?
In der deutschen Geschichte markiert der Dreißigjährige Krieg (1618 - 48) eine tiefe Zäsur. Als die Urkatastrophe der Neuzeit hat er tiefe Spuren im kollektiven Gedächtnis der Deutschen hinterlassen. Auch wenn der Konflikt von einer europäischen Dimension war, so spielten sich doch die Zerstörungen und Verwüstungen dieses Konflikts hauptsächlich auf deutschem Boden ab. Das ältere geschichtliche Erinnern der Deutschen hat den Dreißigjährigen Krieg als eine Katastrophe begriffen, welche die dunkle Folie für Jahrhunderte bildete. Das allgemeine Gedächtnis an den Krieg bewahrte Erinnerungen an Stadtbrände und wüst gewordene Dörfer, an Raub und Mord, an Schlachten und Feldherren, an erzwungenen Glaubenswechsel sowie an Verfolgung und Vertreibung um des Glaubens willen, an Hexenprozesse und Pestepidemien, an Kriegszerstörungen, an verschleppte Kunstschätze und Bibliotheken, an Herrschaftswechsel und mühsamen Wiederaufbau.

Beginn:Mittwoch, 15. Februar 2012
Ende:15. Februar 2012
Uhrzeit:von 19:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Dauer:Termin
Leitung:
Professor Dr. Franz Brendle
Nummer:10154FD
Ort:Kreishaus72250 Freudenstadt, Landhausstr. 4Anfahrt
Raum:
E 1, R 5
Gebühr:
4,00 €
Belegung:
 
Dieser Kurs kann nicht mehr online gebucht werden. Bitte erfragen Sie unter 07441 920-1400 ob eine Teilnahme noch möglich ist.

 
 
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