Der europäische Nationalstaat im "langen 19. Jahrhundert"
Nationsbildung und Nationalstaatswerdung gehörten seit Ausbruch der Französischen Revolution für mehr als einhundert Jahre zu den zentralen Prozessen europäischer Geschichte. Unter Berücksichtigung sowohl politik- als auch sozial- und kulturgeschichtlicher Aspekte sollen diese Prozesse, die in West-, Mittel- und Osteuropa höchst unterschiedlich verlaufen sind, in der Vorlesung beschrieben und miteinander verglichen werden. Besonderes Interesse gilt dabei den Entwicklungen in Frankreich, Deutschland und den multiethnischen Reichen Ost- und Südosteuropas. Gleichzeitig sollen auch solche Phänomene Berücksichtigung finden, die den Nationalismus radikalisierten und überformten (wie Rassismus und Imperialismus), wenn nicht sogar in Frage stellten (Internationalismus). Abschließend wird nach dem Stellenwert des Nationalstaates im Kontext des europäischen Einigungsprozesses gefragt.
| Beginn: | Mittwoch, 06. Juni 2012 |
| Ende: | 06. Juni 2012 |
| Uhrzeit: | von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr |
| Dauer: | 1 Termin |
| Leitung: | PD Dr. Armin Owzar |
| Nummer: | 10156FD |
| Ort: | Kreishaus72250 Freudenstadt, Landhausstr. 4Anfahrt |
| Raum: | E 1, R 5 |
| Gebühr: | 4,00 € |
| Belegung: | Jetzt anmelden | |
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| Mo, Di, Mi, Do Mo, Di, Mi Do Fr |
08.00-12.00 Uhr 14.00-16.00 Uhr 14.00-17.30 Uhr 08.00-12.30 Uhr |