100 Jahre Frauenwahlrecht – Ende der Kostümierung
und Ausstellung „Die Mütter des Grundgesetzes"

Seit 100 Jahren ist es möglich, dass Frauen gewählt werden können und das Wahlrecht haben. Ein Meilenstein in der Geschichte der Demokratie in Deutschland und Grundlage für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Was haben 100 Jahre Frauenwahlrecht und Mode gemeinsam? In dem einstündigen Vortrag von Kerstin Hopfensitz wird dieser Zusammenhang anschaulich erklärt. Sie präsentiert dazu historische Kleidungsstücke und Miederwaren. Die Kleidungsstücke verdeutlichen, wie eingeengt die Frauen damals waren. Die Frauen befreiten sich nach und nach von der einengenden Kleidung. Dadurch erhielten sie mehr Bewegungsfreiheit. Diese gilt auch als eine wesentliche Grundvoraussetzung für die Emanzipation. Der Vortrag beginnt um 18.30 Uhr am 23.09.2019 im Vortragsraum Ebene 1 der Kreisvolkshochschule, Landhausstraße 4 in Freudenstadt. Im Anschluss an den Vortrag kann die Ausstellung „Die Mütter des Grundgesetzes“ in Ebene 2 der Kreisvolkshochschule besichtigt werden. Auf 17 Plakaten werden die Lebensbilder von Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel gezeigt. Alle vier Frauen waren Mitglieder des Parlamentarischen Rates. Sie erkämpften die Verankerung der Gleichberechtigung im Grundgesetz. Diese Ausstellung würdigt das politische Engagement, welches diese vier Frauen in den ersten Jahren der Bundesrepublik gezeigt haben. Montag, 23.09.2019, 18:00 Uhr, Kreishaus Freudenstadt , Landhausstraße 4, Raum 5 auf Ebene 1. Der Eintritt ist frei.