Neues Grundbildungszentrum Kreisvolkshochschule Freudenstadt


Die Stärkung von Angeboten für Erwachsene, die Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben, nimmt weiter Gestalt an: Das Kultusministerium des Landes Baden-Württemberg richtet im Rahmen seiner Kampagne zur Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener acht neue Grundbildungszentren ein. Darunter ist auch die Kreisvolkshochschule Freudenstadt, die damit ihr Beratungsangebot im Bereich Grundbildung stark ausbauen und zugleich mehr anbieten wird im Kursprogramm an Lese-und Schreib-Kursen für Menschen, die Deutsch sprechen, aber nicht ausreichend lesen und schreiben können. Als Grundbildungszentrum stehen der Kreisvolkshochschule Freudenstadt nun neue Ressourcen zur Verfügung, ihr Engagement gezielt auszubauen.
 
„Mit den acht neuen Grundbildungszentren machen wir bei der Unterstützung von Betroffenen einen großen Schritt nach vorne“, erklärt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. Die Förderung pro Grundbildungszentrum beträgt zwei Jahre lang jeweils 50.000 €. Insgesamt gingen 40 Bewerbungen ein. Über dieses große Interesse freut sich Eisenmann: „Die große Beteiligung bei der Ausschreibung macht einerseits den hohen Bedarf an Alphabetisierungskursen für Erwachsene deutlich. Andererseits zeigt das auch, dass sich die Weiterbildungsträger engagieren und sich an unserer Kampagne zur Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener beteiligen. Auf ihr Engagement kommt es an, wenn wir Erwachsene mit geringen Lese- und Schreibkenntnissen besser erreichen wollen."
 
Die Kreisvolkshochschule Freudenstadt will als Grundbildungszentrum mit Informationsveranstaltungen für das Thema funktionaler Analphabetismus sensibilisieren, sowie mit Kursangeboten in Kooperation mit Unternehmen und Kammern dafür sorgen, dass mehr Menschen einen Zugang zur Grundbildung bekommen.
 
Die Grundbildungszentren bilden ein breites Netzwerk, um Menschen mit schwach ausgeprägten Lese- und Schreibkenntnissen besser und direkter anzusprechen. In Deutschland leben rund 6,2 Millionen funktionale Analphabeten, Betroffene sind in allen Bevölkerungsgruppen vertreten: 63 Prozent sind erwerbstätig, 13 Prozent arbeitslos, 8 Prozent sind Hausfrauen oder -männer, 5,6 Prozent Rentner. Die Grundbildungszentren wie die Kreisvolkshochschule Freudenstadt sind daher ein wichtiger Ansatz, um möglichst viele dieser Menschen zu erreichen.
 
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