Was heißt es, in der Welt heimisch zu sein?

Ein philosophischer Tag in Freudenstadt
Seitdem es die Schrift gibt, ist von der Erfahrung die Rede, der Mensch sei ein Fremder in der Welt. Die Mythen hatten es mit dem Goldenen Zeitalter, auch sie beklagten schon seinen Verlust. Die Vertreibung aus dem Paradies, Gilgameschs Reisen, die Odyssee. Schon die älteste Überlieferung kündet davon, dass der Mensch nicht heimisch in der Welt ist. Und spätestens mit der Renaissance begreift das Bewusstsein, dass sein menschlicher Träger eine exzentrische Bahn beschreitet. Es schleudert ihn hinaus, und im Laufe der Jahrhunderte werden die Fliehkräfte immer stärker. Der technologische Fortschritt beschleunigt die unheimliche Einsicht, in einer Welt zu leben, die man nicht mehr verstehen kann. Die Produktions- und Warenströme verzweigen sich ins Unübersehbare, das globalisierte Wirtschaften bedroht bei Pandemien das gesellschaftliche Leben. Wie können wir uns in unserer Welt heimisch fühlen? Eine Anmeldung ist erforderlich (jederzeit unter www.vhs-kreisfds.de).



1 Tag, 24.07.2021
Samstag, 09:30 - 17:00 Uhr
1 Termin(e)
Dr. Peter Vollbrecht
14603FD
Kreishaus Freudenstadt, Landhausstr. 4, 72250 Freudenstadt, Raum: R 6, E 2,
Gebühr:
94,00
inkl. Wasser, keine Ermäßigung

Belegung: 
 (Plätze frei)
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