Gesundheit im Park – NATURVERBUNDEN Vortragsreihe des Martha-Maria Gesundheitspark Hohenfreudenstadt in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule Freudenstadt und dem Nationalpark Schwarzwald

Wie erleben wir Natur? - Einblicke in die soziologische Forschung am Nationalpark


Kerstin Botsch ist 43 Jahre alt und gebürtige Berlinerin. Der Schwarzwald ist für sie nicht nur stark mit ihren Großeltern verknüpft, sondern hat schon immer etwas Magisches für sie gehabt, der Ort, aus dem die Märchen und Legenden vielleicht ihren wahren Kern ziehen.
Als Soziologin liegt ihr nicht viel an abgehobener Forschung, die den Kontakt zur „Basis“ Empirie verloren hat – vielmehr sagt sie: „Im Nationalpark kann ich mit meiner Forschung etwas bewegen, also wirklich verstehen, wie sich die Naturverbundenheit ausgestaltet.“
Zu ihrem Vortrag schreibt sie: „Was hat eigentlich die Soziologie mit Natur oder dem Nationalpark zu tun? Die Wahrnehmung der Menschen und die alltäglichen Routinen in der Natur sowie die Erwartungen, die sie an die Natur stellen, könnten unterschiedlicher nicht sein. Was die Menschen sich unter Natur vorstellen, kann ganz unterschiedlich aussehen und hängt von kulturellen, politischen und historisch gewachsenen, also sozialen Gegebenheiten ab. Auch aktuelle Lebensumstände prägen die jeweiligen Vorstellungen von Wald: Ob man in einer Großstadt in einem Büro arbeitet oder im ländlichen Raum zu Hause ist, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Einfluss auf die Einstellung zur Natur. Einhergehend mit den Lebensumständen sind auch die Bedürfnisse und Erwartungen an die Natur und an den Nationalpark ganz verschieden. So wird deutlich, dass wir es bei Interpretationen und Ansichten zu Natur eigentlich mit Ansichten und Einstellung von Menschen zu tun haben. Und spätestens hier kommt die Soziologie ins Spiel.“ So wird die Referentin anhand ausgewählter Forschungsergebnisse Einblicke in die soziologische Forschung am Nationalpark geben.
Im Anschluss an den Vortrag steht Frau Dr. Botsch gerne für Fragen der Zuhörer zur Verfügung.
Der Eintritt ist frei - Spenden willkommen.


Kerstin Botsch ist 43 Jahre alt und gebürtige Berlinerin. Der Schwarzwald ist für sie nicht nur stark mit ihren Großeltern verknüpft, sondern hat schon immer etwas Magisches für sie gehabt, der Ort, aus dem die Märchen und Legenden vielleicht ihren wahren Kern ziehen.
Als Soziologin liegt ihr nicht viel an abgehobener Forschung, die den Kontakt zur „Basis“ Empirie verloren hat – vielmehr sagt sie: „Im Nationalpark kann ich mit meiner Forschung etwas bewegen, also wirklich verstehen, wie sich die Naturverbundenheit ausgestaltet.“
Zu ihrem Vortrag schreibt sie: „Was hat eigentlich die Soziologie mit Natur oder dem Nationalpark zu tun? Die Wahrnehmung der Menschen und die alltäglichen Routinen in der Natur sowie die Erwartungen, die sie an die Natur stellen, könnten unterschiedlicher nicht sein. Was die Menschen sich unter Natur vorstellen, kann ganz unterschiedlich aussehen und hängt von kulturellen, politischen und historisch gewachsenen, also sozialen Gegebenheiten ab. Auch aktuelle Lebensumstände prägen die jeweiligen Vorstellungen von Wald: Ob man in einer Großstadt in einem Büro arbeitet oder im ländlichen Raum zu Hause ist, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Einfluss auf die Einstellung zur Natur. Einhergehend mit den Lebensumständen sind auch die Bedürfnisse und Erwartungen an die Natur und an den Nationalpark ganz verschieden. So wird deutlich, dass wir es bei Interpretationen und Ansichten zu Natur eigentlich mit Ansichten und Einstellung von Menschen zu tun haben. Und spätestens hier kommt die Soziologie ins Spiel.“ So wird die Referentin anhand ausgewählter Forschungsergebnisse Einblicke in die soziologische Forschung am Nationalpark geben.
Im Anschluss an den Vortrag steht Frau Dr. Botsch gerne für Fragen der Zuhörer zur Verfügung.
Der Eintritt ist frei - Spenden willkommen.


1 Abend, 15.06.2022
Mittwoch, 20:00 - 21:30 Uhr
1 Termin(e)
Dr. Kerstin Botsch
30103FD
Gebührenfrei

Belegung: 
 (Plätze frei)
Veranstaltung in Warenkorb legen
anmelden