In Kooperation der Kreisvolkshochschule und Geriatrischer Schwerpunkt des Krankenhauses Freudenstadt

Wenn das Leben zur Last wird – Depression (besonders im Alter)


Viele Menschen sind von einer Depression betroffen – etwa jeder vierte einmal in seinem Leben. Oftmals werden Depressionen nicht erkannt, was zum einen durch mangelnde Kenntnisse über typische Krankheitszeichen, zum anderen aber auch durch Tabuisierung und Schamgefühle bei den Betroffenen und ihren Angehörigen bedingt ist. Das ist umso bedauerlicher, da eine Depression gut behandelt werden und bei vielen Betroffenen völlig ausheilen kann. Im Vortrag werden die verschiedenen Bereiche dargestellt, die bei der Entstehung einer Depression von Bedeutung sind. Dabei wird auf die besonderen Lebensbedingungen des älteren Menschen eingegangen. „Bin ich einfach nur traurig – oder bin ich schon depressiv?“ „Fühlten Sie sich im letzten Monat häufig niedergeschlagen, traurig, bedrückt oder hoffnungslos?“ Unter diesen Aspekten werden die typischen Zeichen einer depressiven Erkrankung besprochen. Auch wird auf die Gefahr der Suizidalität hingewiesen, die im hohen Lebensalter deutlich zunimmt. Glücklicherweise lässt sich die Depression, auch im höheren Alter, erfolgreich behandeln. Neben Gesprächen, Psychotherapie und praktischen Hilfen stehen Medikamente, sogenannte „Antidepressiva“, zur Verfügung. Diese erzeugen entgegen weit verbreiteter Meinung keine schwere Abhängigkeit, ganz im Gegensatz zu manchen regelmäßig eingenommenen Schlaf- oder Beruhigungsmitteln. Der Eintritt ist frei.


1 Abend, 14.11.2019
Donnerstag, 19:00 - 21:30 Uhr
1 Termin(e)
Dr. med. Klaus Rademacher
30364SE
kostenfrei
Belegung: